Donnerstag, 27. Oktober 2011

Meine lieben Schwestern und Brüder!

Große Freude bereitet es mir mich Ihnen vorzustellen. Es ist schon einige Zeit her, als meine Ankunft in Ihrer Gemeinde angekündigt wurde. Leider ist der Visumprozess immer noch nicht fertig und ich bin nicht sicher wann es sein wird. Trotz aller Hürden hoffe ich, dass das Visum bald kommt und warte auf die Zeit um Sie kennenzulernen.
Ich nehme an, am wenigstens jetzt, dass Sie meinen Name schon kennengelernt haben. Ich bin P. Kuruvila Marottickal CSsR. Ich gehöre zu dem Redemptoristenorden, den Sie schon von Wien kennen. Ich komme aus dem südlichsten Bundesstaat Indiens, genannt Kerala. Meine Priesterweihe hatte ich 1998. Seitdem, bin ich mit der Ausbildung unserer Jungen und der Volksmission tätig. Von 2000 bis 2006 bin ich in unserem Kloster in Innsbruck gewesen. Es war wirklich eine schöne Zeit in meinem Leben. Ich hatte die Gelegenheit in einer Reihe von Gemeinden in Tirol auszuhelfen. Das hat mir sehr geholfen, das Land und die Leute in Österreich in großem Umfang kennenzulernen. Die Liebe und Fürsorge die ich von den Menschen genossen habe ist immer noch so frisch und lebendig. Die umliegenden Berge, die langen Winter, die natürliche Schönheit der Täler, die Feste und Kultur, alle bringen eine Nostalgie in mir. Ich schätze wirklich die schönen Momente in Innsbruck.
Ich bin sicher dass die Zeit mit Euch diese Erinnerungen neu beleben kann. Ich wünsche Ihnen und mir eine schöne Zeit im Voraus. Ich bete, dass alles gut geht und wir uns bald sehen können. Bitte schließt mich in Euer Gebet ein. Ich verspreche Ihnen, dass Sie einen besonderen Platz in meinem Gebet haben.
Euer P. Kuruvila

Freitag, 1. Juli 2011

Meine Schwestern und Brüder!

Seit 1.September 2009 bin ich bei Euch als Pfarrmoderator tätig. Also seit fast zwei Jahren.
Als ich nach Rannersdorf gekommen bin, habe ich mir gewünscht Euch zu verstehen. Anfangs konnte ich – wegen meiner deutschen Sprache – nur kleine Schritte tun!
Es war mir auch wichtig, das Ihr mich verstehen könnt. Mit dem Verstehen meinte ich nicht nur die sprachliche Seite, sondern auch die geistliche / geistige.
Ich bin dem gütigen Gott sehr dankbar, dass ich hierher kommen konnte. Die Mitarbeiter haben mir geholfen den richtigen Weg zu finden, obwohl es für uns alle eine neue Lebenssituation war.
Ab 1.September 2011 bin ich von unserem Erzbischof zum Domkurator in Wiener Neustadt ernannt worden. Es wird eine neue Aufgabe und ein neuer Lebensabschnitt werden.
Die Erfahrung von zwei Jahren hier in Rannersdorf sind für mich persönlich sehr fruchtbar. Die Erfahrung möchte ich mit mir nehmen, dass ich als Seelsorger nach dem Bild Christi weiter in meinem Leben tätig sein kann.

Ich danke Allen und segne Euch!
Euer Pfarrer Martin Sumec

Sonntag, 1. Mai 2011

Meine Schwestern und Brüder!

Die Frohbotschaft von Ostern ist: „Jesus ist vom Tode auferstanden, und lebt jetzt bei Gott, seinem Vater.”
Er bietet uns das Geschenk des ewigen Lebens an – ewig bei ihm zu leben, wenn wir ihn als unseren Herrn und Retter annehmen.
Jesus sagte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben! Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“
Gott streckt jedem von uns die Hand in Liebe entgegen und will, dass wir seine Kinder sind.
„Die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden.“

Lasset uns beten:
Dies ist die Nacht, von der geschrieben steht: „Die Nacht wird hell, wie der Tag.“ Der Glanz dieser Nacht nimmt Frevel hinweg, reinigt von Schuld, gibt den Sündern die Unschuld, den Trauernden Freude. Weit vertreibt sie den Hass, sie einigt die Herzen und beugt die Gewalten, o wahrhaft selige Nacht. Amen.

(Aus dem „Exultet“ - dem Osterlob der Osternacht)


Ein frohes gesegnetes Osterfest wünscht Euch
Euer Martin Sumec

Dienstag, 25. Januar 2011

Faschingszeit - Fastenzeit!

FA- und FA- !

Ja meine Lieben, diese beiden Zeiten überschneiden sich, bzw. gehen ineinander über. Einerseits die Wochen des totalen Ausgelassenseins, anderseits die Wochen der Besinnung.-
Fastenzeit ist ein Weg mit klarem Ziel, welches mir die Möglichkeit gibt, mich neu auszurichten. Ein Weg, den ich bewusst mitgehen, erleben und nützen kann (m)ein Ziel anzuvisieren: GOTT!
„Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen“, sagte Jesus mit grenzenloser Liebe und größtem Vertrauen!
Gott, der in Jesus Christus am Kreuz stirbt und zu Ostern aufersteht, ist (und sollte) unser aller Ziel sein!
Dieser einzige Gott, der sich für meine (unsere) persönliche Sünde unschuldig hinrichten ließ und letztlich doch als auferstandener Sieger dasteht!
Ich denke, dass wir auch in der lustigen Faschingszeit, die jeder genießen darf (soll), die Fastenzeit und unser Ziel nicht vergessen sollten denn Leben und Tod begleiten uns ständig auf unserem Weg!

Seid alle herzlich gegrüßt von Eurem Pfarrer Martin Sumec

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Liebe Schwestern und Brüder!

Die bevorstehende Zeit verbinden wir mit den Worten: Adventskranz, Kerzen, Kletzenbrot, Stille, Besinnlichkeit, Gemütlichkeit,..
Es ist eben die stille Vorweihnachtszeit - der Advent, in der wir vielleicht mehr als sonst Gott suchen. Aber sind wir wirklich adventliche Menschen oder lassen wir uns vom Stress des Einkaufens treiben wie andere?
Nach dem Exodus hat sich das Volk Israel in eine Gottesfinsternis hinein manövriert. Sie vernachlässigten Gott und dachten, alles wieder selber in der Hand zu haben. Und siehe da, plötzlich merkten sie, dass Gott nicht mehr greifbar ist, ihnen fern ist.- Gottesabwesenheit erlebt jeder Mensch mehr oder weniger oft. Nur durch das Gebet, das Gespräch mit Gott, bleibt er für uns spürbar!
Herr, komm´ all jenen entgegen, die über Deine Wege nachdenken und in gerechter Weise Dir nachfolgen!
Trotz aller Versuche glaube ich liebe Freunde, dass Gottes Erfahrung, sein Leuchten im Leben, ein Geschenk ist.

Gesegnete Adventszeit und herzlichen Gruß!
Ihr Pfarrer
Martin Sumec

Advent- Warten auf hohen Besuch

Das lateinische Wort "adventus" bedeutet eigentlich Ankunft. Die Römer bezeichneten den ersten offiziellen Besuch eines Herrschers oder die Thronbesteigung eines Kaisers als "adventus". Für die Christen ist der Advent die Zeit der Vorfreude auf die Geburt Christi. Aber es ist auch die Zeit der besonderen Erwartung seiner Wiederkunft zum Weltgericht am Ende der Zeiten. Der erste Adventssonntag ist zugleich der Beginn eines neuen Kirchenjahres.
Dass das biblische Thema der Wiederkunft Christi ("Parusie") im Advent eine besondere Rolle spielt, verdanken wir irischen Missionaren. Denn als zwischen 600 und 800 nach Christus die Mönche der "grünen Insel" das Christentum in viele Teile Europas brachten, war ihnen das Motiv des wiederkommenden Christus besonders wichtig.
Der Adventskranz passt gut zur Bedeutung des lateinischen "adventus". Der Kranz gilt seit der Antike als Symbol der Auszeichnung, ja der Krönung. Die grünen Zweige weisen somit als Träger von Hoffnung nicht nur auf Weihnachten hin, sondern auch auf das Kommen des Königs, des Messias. Die Kränze sind mit drei violetten und einer rosa Kerze bestückt. Violett ist die Farbe der Buße und Umkehr zu Gott. Die rosa Kerze wird am dritten Adventssonntag angezündet. Dieser Sonntag heißt auch "Gaudete" ("Freuet Euch"), weil an diesem Tag die besondere Freude auf die nahe Geburt Jesu im Mittelpunkt steht.

Mittwoch, 1. September 2010

Liebe Schwestern und Brüder!

Alles was schön ist, vergeht sehr schnell. Die Ferien sind bald vorbei und auch der Sommer dauert nicht mehr lange. Der Alltag beginnt wieder für groß und klein.
Es wäre gut, wenn die positiven Gedanken des Urlaubs, sowie die Kraft aus der Erholung welche wir sammelten, uns eine Weile begleiten.
Aller Anfang ist schwer, aber auch interessant. Viele von uns haben neue Pläne, Ideen und Visionen, die darauf warten verwirklicht zu werden.
Die Dynamik des Lebens braucht jedoch einen Sinn. Für uns Christen ist Jesus der Anfang und das Ziel! Sein Wort begleitet uns, sein Leib und Blut stärken uns jeden Tag!
Er allein versteht uns wirklich, weiß um unsere Ideen, Planungen, Gefühle und Gedanken und deren Gründe, die uns dazu veranlassen.
Das möge uns alle trösten!
So wünsche ich mir und uns, dass der lebendige Christus unser Pfarrleben begleiten und segnen wird

und verbleibe mit lieben Grüßen
Ihr Pfarrer Martin Sumec


Die Pfarrinformationen für den September 2010

Dienstag, 1. Juni 2010

Liebe Schwestern und Brüder!

Der Sommer ist da! Die Kinder und die Studenten warten auf ihr Zeugnis und die Schultore in der Schule werden für 2 Monate geschlossen. Auch die Erwachsenen haben den Urlaub verdient. Jeder freut sich auf diese Zeit der körperlichen Erholung, der Ruhe, der Zeit für die Familie und für sich selbst.
Einmal kräftig Ausatmen können und damit alle Anspannungen, Belastungen und jeden Ärger loswerden. Ein Sonnenbad, Wanderung, ein gutes Essen - streßlos - mit der Familie, spielen, lesen, träumen - ein bisschen ins Paradies blicken!
Wenn wir für die Erholung unseres Körpers alles mögliche tun, dann sollten wir das Wohl unseres Geistes und der Seele nicht vergessen:
Einmal in der Bibel lesen, fremde Kirchen besuchen, still werden, evtl. meditieren und/oder beten, die Beziehung zum Schöpfer verbessern und Gott in mir mehr Platz geben, ...
Gott braucht und hat keine Ferien. Er ist immer für uns da und kümmert sich um uns, auch wenn wir Urlaub machen!

Ich wünsche allen eine schöne Sommerzeit
und verbleibe mit lieben Grüßen
Ihr Pfarrer Martin Sumec

Donnerstag, 1. April 2010

Meine lieben Schwestern und Brüder!

Der Frühling ist da! Jeder von uns freut sich über wärmere Tage, Sonnenschein und dass es länger hell ist.
Es kommt aber auch das größte kirchliche Fest auf uns zu: OSTERN !
Für die Kinder bereiten wir Osternesterln vor, alle schenken sich gefärbte Eier, Schokolade-Osterhasen, etc. Ja Eier, Hasen, Kücken etc. sind alte Kultursymbole (Göttin Ostara) für Fruchtbarkeit und dergleichen mehr. Kultur sollte immer weiterbestehen und weitergegeben-werden, aber auch der Glaube!
Ostern ist für den gläubigen, getauften Christ die Auferstehung des Herrn! Gott erweckt neues Leben. Und da bei Ihm ALLES möglich ist, ist auch neues Leben aus dem Tod möglich - aus dem Grab beginnt das Leben neu! Das Wichtigste und Fundamentalste für unseren Glauben und Christsein besteht darin, dass wir uns zu diesem neuen Leben erwecken lassen! Durch Gebet und liebevolles Umgehen miteinander gelingt uns das.
Gott ist bei uns Menschen, ob wir lebendig oder tot sind. Auch wenn uns die Menschen verachten sind wir von Gott angenommen. Denn das Leben, welches Jesus jetzt lebt, stammt allein vom Vater! Die Auferstehung ist einzig SEIN Werk, der aus dem unfruchtbaren Schoß des Todes neues Leben hervorbringt. "Denn für Gott ist nichts unmöglich."
Glauben wir das?

Herzlichen Gruß!
Ihr Pfarrer Martin Sumec

Pfarre Rannersdorf - Kledering : Maria Herz

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