Montag, 16. November 2015

Herbergssuche heute

Die alte Geschichte von Josef und Maria damals. Sie kommen nach Betlehem und sind auf Herbergssuche. Müdigkeit, Sorgen, Ablehnung, verschlossene Türen, verschlossene Herzen.
Die alte Geschichte heute. Sie kommen nach Österreich und sind auf Herbergssuche. Müdigkeit, Traumatisierung, Ablehnung, verschlossene Türen, verschlossene Herzen.
Geschichte wiederholt sich?

Die neue Geschichte von Josef und Maria damals: Irgendwo gibt’s doch Platz. Neues Leben, Freude, Hoffnung. Weihnachten.
Die neue Geschichte vieler Flüchtlinge heute: Irgendwo gibt’s doch Platz. Neues Leben, Hoffnung. Weihnachten.
Geschichte wiederholt sich!

Die alte Geschichte immer wieder neu: Weil Menschen aufeinander zugehen, einander helfen, für einander da sind. In der Familie, in der Nachbarschaft, im Freundeskreis, in der Gesellschaft.
Die Geschichte ist voller kleiner Taten mit großer Wirkung!

Wer einem (hilfsbedürftigen) Menschen gegenübersteht, hat die Möglichkeit Christus zu begegnen. Wer (einen) Menschen aufnimmt, nimmt Gott auf.

Neues Leben, neue Freude im füreinander da sein
wünscht
Euer Pfarrer Werner

Sonntag, 2. August 2015

Liebe Rannersdorferinnen und Rannersdorfer! Liebe Klederingerinnen und Klederinger!

Es hat sich wohl herumgesprochen: Mit Ende August werde ich diese Gegend verlassen, um 2 Pfarren in Wien zu übernehmen. „Warum schon wieder ein neuer Pfarrer?“ ist eine naheliegende Frage, die ich immer wieder gehört habe. Der Hintergrund ist meine Situation in Schwechat, wo ich nach 16 Jahren Dienst (geplant waren 10-15) die Zeit sehe, wieder Abschied zu nehmen – und: Die 4 Pfarren unserer Pfarren-Gemeinschaft sind eben sinnvollerweise unter einer gemeinsamen Gesamtleitung.
Warum überhaupt weggehen? Ich denke, dass es für eine Pfarre (wie auch andere vergleichbare Organisationen oder Gemeinschaften) gut ist, wenn die Leitung nach gewisser (nicht zu kurzer) Zeit immer wieder auch wechselt: Neue Ideen, frische Ansatzpunkte oder nötige Neuaufbrüche haben wieder eine Chance, die Gefahr lähmender Routine wird gebannt, heilsame Bewegung kommt herein; wir sind schließlich kein „Jesus-Museums-Verein“, sondern wollen lebendig heute kirchliches Miteinander leben. … was alles nichts daran ändert, dass mir das Abschied-Nehmen persönlich sehr schwer fällt, aber ich finde es im Interesse der Pfarre(n) den richtigen Schritt.
Der direkte Anknüpfungspunkt des jetzigen Zeitpunktes ist, dass jetzt mein Wunsch-Nachfolger bereit ist, hier Pfarrer zu werden: Werner Pirkner, den ich schon viele Jahre kenne und schätze und aus meiner Sicht die genau richtige „Besetzung“ ist; ich bin dankbar, dass unser Bischof dies nun (nach intensiven Gesprächen im Pfarrgemeinderat und einstimmig positivem Votum unsererseits) fixiert hat.
Ich freue mich, dass ich in Rannersdorf ein sehr kreativ-buntes Miteinander einer Pfarre an meinen Nachfolger übergeben darf, das von starken Persönlichkeiten getragen wird. Ich bin sehr froh, dass unsere Pfarrhelferin Maria Pap, die hier als „Erstansprechperson“ die wesentlichen Bereiche toll „zusammen hält“, die engagierten Pfarrgemeinderäte, wie auch viele andere als die tragenden „Konstanten“ unser Pfarrleben weiter tragen werden.
Der Wechsel zu einem neuen Pfarrer gibt neue Chancen: 12 Jahre haben wir (gemeinsam mit unserer Evangelischen Pfarre als „Pfarren-Gemeinschaft Raum Schwechat“) eine produktives Miteinander zum Wohle aller Beteiligten eingeübt. Seit ich im letzten Jahr die Gesamtleitung unserer 4 Kath. Pfarren übernommen habe, war eine neue Phase intensiver Zusammenarbeit eröffnet. Ich denke, es ist jetzt eine gute Basis für einen gemeinsamen Neustart, diesen „Entwicklungsraum“ neu anzugehen und kreativ Zukunft zu gestalten.
Und die Pfarre Rannersdorf hat hier einiges zu bieten: Die Grundlinien unseres Lebens von Sonntagsmesse über laufende Caritasarbeit, von Sakramentsfeier (& ihre Vorbereitung) über Rannersdorfoniker, bis zum Gruppengeschehen leben gut & gesund. Im kommunalen Geschehen der Ortsgemeinde sind wir als wichtiger Träger des sozialen Lebens stark mit dabei, Einzelaktionen wie Adventzauber, Nacht der 1000 Lichter, div. Feste schaffen vielfältige Möglichkeiten, im größeren Miteinander unserer Pfarren ist Rannersdorf nicht mehr wegzudenken… - anders gesagt: Das „Reich Gottes“ ist an vielfältigen Enden schon recht kräftig spürbar.
Ich wünsche Euch allen – nach einem hoffentlich erholsamen Sommer – einen guten Start im Herbst mit dem neuen Pfarrer Werner Pirkner (alle anderen Engagierten unseres gemeinsamen Pastoralteams bleiben ja die gleichen), ich wünsche Euch, dass sich das Leben unserer Pfarre weiterhin gut entwickelt… - und ein gutes „Obdach für die Seele“ für alle, die’s brauchen, bleibt und immer wieder neu wird. Danke & Vergelt’s Gott für die gemeinsame Zeit!
Pfarrer Gerald Gump

Abschiedsgottesdienst
am 23.8. um 10:15 in der Kirche Rannersdorf und
am 30.8. um 8:45 in der Kirche Kledering!

Lieber Gerald!

Der Pfarrgemeinderat und die gesamten Pfarrgemeinde möchten uns bei Dir für die seelsorgerische Betreuung während dem letzten Jahr aufs herzlichste bedanken.
Es hat gut getan, mit welch fürsorglicher Umsicht und mit welchem Engagement Du das pfarrliche Leben in Rannersdorf und Kledering – trotz der schwierigen und herausfordernden Situation in unserer Pfarrengemeinschaft – begleitet hast, sei es in wichtigen Glaubensfragen, sei es in der Koordination von Priestern für die Gottesdienste, oder auch „nur“ in allgemeinen organisatorischen Belangen.
Wir wünschen Dir für das Aufgabenfeld in Deinen neuen Pfarren viel Kraft
und Erfolg, aber vor allem jede Menge Freude verbunden mit Gottes Segen und würden uns freuen, wenn eine Verbindung – welcher Art auch immer- bestehen bliebe. Nochmals herzlichen Dank und alles Gute!

Werner Pirkner, 46 Jahre, wird also ab 1. September als Pfarrer die 4 katholischen Pfarren der Pfarrengemeinschaft Raum Schwechat betreuen.
Geboren und aufgewachsen in Wien, wurde er 1996 zum Priester geweiht. Nach einigen Stationen in verschiedenen Pfarren in Wien übernahm er vor ca. 9 Jahren die Stelle des Vikariats- und Diözensanjugendseelsorgers.
„Die Berührungsängste der Jugendlichen ernstzunehmen und eine jugendgerechte Sprache zu finden”, ist ein Schwerpunkt seiner dzt. Arbeit, ein Motto, das viel Hoffnung für die zukünftige Zusammenarbeit in unserer Pfarrengemeinschaft gibt.
Werner Pirkners kurze Beschreibung von sich selbst via facebook:
Ich mag: Gott und die Welt und die Menschen, mit Gott leben und lachen und streiten und feiern … Wir freuen uns darauf!

Wir sind alle eingeladen zum PGS-Startfest mit unserem neuen Pfarrer Werner Pirkner am
Sonntag, den 6. September um 10 Uhr
am Zirkelweg in Schwechat!

Liebe Rannersdorferinnen und Rannersdorfer! Liebe Klederingerinnen und Klederinger!

Es hat sich wohl herumgesprochen: Mit Ende August werde ich diese Gegend verlassen, um 2 Pfarren in Wien zu übernehmen. „Warum schon wieder ein neuer Pfarrer?“ ist eine naheliegende Frage, die ich immer wieder gehört habe. Der Hintergrund ist meine Situation in Schwechat, wo ich nach 16 Jahren Dienst (geplant waren 10-15) die Zeit sehe, wieder Abschied zu nehmen – und: Die 4 Pfarren unserer Pfarren-Gemeinschaft sind eben sinnvollerweise unter einer gemeinsamen Gesamtleitung.

Warum überhaupt weggehen? Ich denke, dass es für eine Pfarre (wie auch andere vergleichbare Organisationen oder Gemeinschaften) gut ist, wenn die Leitung nach gewisser (nicht zu kurzer) Zeit immer wieder auch wechselt: Neue Ideen, frische Ansatzpunkte oder nötige Neuaufbrüche haben wieder eine Chance, die Gefahr lähmender Routine wird gebannt, heilsame Bewegung kommt herein; wir sind schließlich kein „Jesus-Museums-Verein“, sondern wollen lebendig heute kirchliches Miteinander leben. … was alles nichts daran ändert, dass mir das Abschied-Nehmen persönlich sehr schwer fällt, aber ich finde es im Interesse der Pfarre(n) den richtigen Schritt.

Der direkte Anknüpfungspunkt des jetzigen Zeitpunktes ist, dass jetzt mein Wunsch-Nachfolger bereit ist, hier Pfarrer zu werden: Werner Pirkner, den ich schon viele Jahre kenne und schätze und aus meiner Sicht die genau richtige „Besetzung“ ist; ich bin dankbar, dass unser Bischof dies nun (nach intensiven Gesprächen im Pfarrgemeinderat und einstimmig positivem Votum unsererseits) fixiert hat.

Ich freue mich, dass ich in Rannersdorf ein sehr kreativ-buntes Miteinander einer Pfarre an meinen Nachfolger übergeben darf, das von starken Persönlichkeiten getragen wird. Ich bin sehr froh, dass unsere Pfarrhelferin Maria Pap, die hier als „Erstansprechperson“ die wesentlichen Bereiche toll „zusammen hält“, die engagierten Pfarrgemeinderäte, wie auch viele andere als die tragenden „Konstanten“ unser Pfarrleben weiter tragen werden.

Der Wechsel zu einem neuen Pfarrer gibt neue Chancen: 12 Jahre haben wir (gemeinsam mit unserer Evangelischen Pfarre als „Pfarren-Gemeinschaft Raum Schwechat“) eine produktives Miteinander zum Wohle aller Beteiligten eingeübt. Seit ich im letzten Jahr die Gesamtleitung unserer 4 Kath. Pfarren übernommen habe, war eine neue Phase intensiver Zusammenarbeit eröffnet. Ich denke, es ist jetzt eine gute Basis für einen gemeinsamen Neustart, diesen „Entwicklungsraum“ neu anzugehen und kreativ Zukunft zu gestalten.

Und die Pfarre Rannersdorf hat hier einiges zu bieten: Die Grundlinien unseres Lebens von Sonntagsmesse über laufende Caritasarbeit, von Sakramentsfeier (& ihre Vorbereitung) über Rannersdorfoniker, bis zum Gruppengeschehen leben gut & gesund. Im kommunalen Geschehen der Ortsgemeinde sind wir als wichtiger Träger des sozialen Lebens stark mit dabei, Einzelaktionen wie Adventzauber, Nacht der 1000 Lichter, div. Feste schaffen vielfältige Möglichkeiten, im größeren Miteinander unserer Pfarren ist Rannersdorf nicht mehr wegzudenken… - anders gesagt: Das „Reich Gottes“ ist an vielfältigen Enden schon recht kräftig spürbar.

Ich wünsche Euch allen – nach einem hoffentlich erholsamen Sommer – einen guten Start im Herbst mit dem neuen Pfarrer Werner Pirkner (alle anderen Engagierten unseres gemeinsamen Pastoralteams bleiben ja die gleichen), ich wünsche Euch, dass sich das Leben unserer Pfarre weiterhin gut entwickelt… - und ein gutes „Obdach für die Seele“ für alle, die’s brauchen, bleibt und immer wieder neu wird. Danke & Vergelt’s Gott für die gemeinsame Zeit!

Pfarrer Gerald Gump

Abschiedsgottesdienst
am 23.8. um 10:15 in der Kirche Rannersdorf und
am 30.8. um 8:45 in der Kirche Kledering!

Lieber Gerald!

Der Pfarrgemeinderat und die gesamten Pfarrgemeinde möchten uns bei Dir für die seelsorgerische Betreuung während dem letzten Jahr aufs herzlichste bedanken.
Es hat gut getan, mit welch fürsorglicher Umsicht und mit welchem Engagement Du das pfarrliche Leben in Rannersdorf und Kledering – trotz der schwierigen und herausfordernden Situation in unserer Pfarrengemeinschaft – begleitet hast, sei es in wichtigen Glaubensfragen, sei es in der Koordination von Priestern für die Gottesdienste, oder auch „nur“ in allgemeinen organisatorischen Belangen.

Wir wünschen Dir für das Aufgabenfeld in Deinen neuen Pfarren viel Kraft und Erfolg, aber vor allem jede Menge Freude verbunden mit Gottes Segen und würden uns freuen, wenn eine Verbindung – welcher Art auch immer- bestehen bliebe. Nochmals herzlichen Dank und alles Gute!

Werner Pirkner, 46 Jahre, wird also ab 1. September als Pfarrer die 4 katholischen Pfarren der Pfarrengemeinschaft Raum Schwechat betreuen.
Geboren und aufgewachsen in Wien, wurde er 1996 zum Priester geweiht. Nach einigen Stationen in verschiedenen Pfarren in Wien übernahm er vor ca. 9 Jahren die Stelle des Vikariats- und Diözensanjugendseelsorgers.
„Die Berührungsängste der Jugendlichen ernstzunehmen und eine jugendgerechte Sprache zu finden”, ist ein Schwerpunkt seiner dzt. Arbeit, ein Motto, das viel Hoffnung für die zukünftige Zusammenarbeit in unserer Pfarrengemeinschaft gibt.

Werner Pirkners kurze Beschreibung von sich selbst via facebook:
Ich mag: Gott und die Welt und die Menschen, mit Gott leben und lachen und streiten und feiern … Wir freuen uns darauf!

Wir sind alle eingeladen zum PGS-Startfest mit unserem neuen Pfarrer Werner Pirkner am
Sonntag, den 6. September um 10 Uhr
am Zirkelweg in Schwechat!

Samstag, 7. März 2015

Kein Ostern ohne Karfreitag

Die Karfreitag-Liturgie lädt uns ein unseren Blick auf das Leiden und den Tod Jesu zu werfen. Karfreitag ist ein Trauertag sozusagen. Strenges Fasten, verzicht auf Fleisch wird empfohlen. Die Liturgie verläuft nach den vorgeschriebenen Anweisungen und endet in der Stille. Das führt uns in die Passion Christi von Gethsemane bis Golgota, und wir wollen diesen Weg auch mitgehen. Auf Englisch heißt Karfreitag „Good Friday“, aber was ist „gut“ an diesem Freitag des Leidens?
Petrus gibt uns die Antwort in seinem ersten Brief: „Durch seine Wunden seid ihr geheilt.“ (1 Pt.2,24). Diese Heilung, die schon am Karfreitag beginnt, vollendet sich in der Auferstehung am Ostersonntag. Weil wir durch seine Wunden geheiligt sind und weil Jesus den Tod überwunden hat, feiern wir Ostern mit Freude. Was wir am Aschermittwoch begonnen haben – Fasten, Beten und Almosen – wird in der Freude des Osterfestes vollendet. Die Freude des Osterfestes wird weltweit unterschiedlich ausgedrückt durch Grußkarten, Ostereier und Osterhasen.
In Sambia, meinem Heimatland, ist Ostern in der Gesellschaft nicht so spürbar wie Weihnachten. Grußkarten für Ostern sind natürlich vorhanden, aber Traditionen, wie das Essen von Ostereiern, sind nicht merkbar. Ostern wird mehr in Kirchengemeinden als in Familien gefeiert.
Aber bevor wir dieses große und fröhliche Fest feiern dürfen, bereiten wir uns durch Fasten, Beten und Almosen darauf vor. Diese drei Merkmale der Fastenzeit sind nicht einfach, aber sie sind Voraussetzungen, denn es gibt kein Ostern ohne Karfreitag.
Frohe Ostern!!- Euer Edward

Diesen Wünschen schließen sich Pfarrer Gerald Gump,
sowie das Pfarrteam an.

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Edward – der für uns zuständige Priester

Mein Name ist Edward Chola Mwale und wurde am 23. Jänner 1977 in Sambia geboren. In einer gläubigen Familie bin ich mit neun Kindern aufgewachsen. Mein Vater und einer von meiner Brüder sind schon heimgekehrt. Meine Mutter und meine sieben Geschwister leben noch. Am 20. Juni 2004 wurde ich in der Erzdiözese Kasama zum Priester geweiht. Nach meiner Priesterweihe war ich als Kaplan tätig. 2006 wurde ich Pfarrer und zum Betreuer von Priesteramtskandidaten ernannt. Diese Tätigkeiten hatte ich bis Oktober 2008. November 2008 bin ich nach Wien gekommen um zu studieren. In Wien war ich in der Pfarre „Am Tabor“ als Aushilfskaplan eingesetzt. Seit September 2014 lebe ich in Schwechat bin im Pfarren-Gemeinschaft Raum Schwechat als Aushilfskaplan und Bezugspriester in der Pfarre Rannersdorf tätig. Diese Aufgaben erfülle ich neben meinem Studium auf der Universität Wien – Fakultät der Katholischen Theologie.
Ich wünsche mir eine gute und friedliche Zusammenarbeit mit Euch allen in Rannersdorf, sowie den anderen Pfarrgemeinden in unserer Pfarren- Gemeinschaft Schwechat.
Bald ist wieder Weihnachten. Weihnachten wird in Sambia, meiner Heimat, hochgefeiert; da sind ca. 75% der Bevölkerung Christen. Die Weihnachtsabendmessen bzw. die Weihnachtswortgottesdienste werden sehr gut besucht und gefeiert. Nach der Messe bzw. Wortgottesdienst am Weihnachtstag folgen große Feiern in Familien und in Nachbarschaften. Es ist ein besonderer Tag an dem auch die, die nicht immer in die Kirche gehen, versuchen dabei zu sein. Für viele ist Weihnachten ein Fest das viel Neues bringt im persönlichen Leben, aber auch im Leben der Gemeinde.
Ein gesegnetes Weihnachtsfest 2014 wünsche ich euch allen!!!

Mittwoch, 30. Juli 2014

Pfarre Rannersdorf – mit Gottes Hilfe in eine veränderte Zukunft

Mit September rückt das neue Pfarr-Jahr heran – und bekanntlich musste unser P. Kuruvila seine Tätigkeit als Pfarrer bei uns abschließen. Wie geht’s nun weiter?
Tja, da wird natürlich schnell so manches herum erzählt: „Die Schwechater übernehmen jetzt die Pfarre“, lautet das eine Grücht; andere sehen schon eine gemeinsame Großpfarre heranrücken... - und haben Angst, dass „jetzt alles nach Schwechat hinüberverlegt wird“. Beides stimmt nicht! Was ist also geplant?
Vereinfacht gesagt: Gar nichts Neues! Seit über 10 Jahren leben wir 5 Pfarren, das sind die Evang. Pfarre Schwechat, sowie die Kath. Pfarren Mannswörth, Rannersdorf, Schwechat und Zwölfaxing die „Pfarren-Gemeinschaft Raum Schwechat“ (vormals: „Seelsorgeraum Schwechat“). Bei diesem Projekt ging es durch all die Jahre nicht um eine Großpfarre, sondern um die Beibehaltung lebendiger Pfarrgemeinden durch verstärkt gemeinsames, ressourcenorientiertes Arbeiten: Manche Projekte wurden – um die Qualität zu verbessern – daher gemeinsam angegangen (z. B. der Stadtkreuzweg), anderes wurde von einer Pfarre quasi für alle übernommen. Ziel war, dass – damit die Pfarren für die Menschen lebendig und eigenständig bleiben können, sowie heutigen Erfordernissen neu gerecht werden – in konkreten Bereichen intensiver zusammengearbeitet wird.
Auf genau dieser Ebene soll es in die Zukunft gehen, wobei sich in unseren 4 kath. Pfarren ab Herbst das gleiche „Hauptamtliche Personal“ engagieren wird. Konkret heißt das, dass ich als Pfarrer die Leitung übernehmen werde, die anderen hauptamtlich pastoral Engagierten sich ebenso einbringen werden und die Pfarre Rannersdorf eigenständig ihr Leben weiter gestalten wird.
Allgemein bekannt ist, dass die finanziellen Möglichkeiten unserer Kirche (Stichwort: Kirchenaustritte) zurück gehen, weniger hauptamtliches „Personal“ zur Verfügung steht. Das wird auch bei uns so sein – nur: Es gibt in der Welt wenige Kirchen-Situationen, die derart wirtschaftlich „reich“ und mit derart vielen Hauptberuflichen arbeiten können, wie in Österreich. Natürlich wird es hier Veränderungen geben, auch Reduktionen. Zugleich aber wollen wir die veränderte Situation zum Anlass nehmen, ganz neue Initiativen zu starten: Ein großangelegtes Hilfsprojekt der Caritas („Le+o“: Lebensmittel und Orientierung), eine Besuchsaktion für unsere Neuzuzugsgebiete, ein Mal im Monat eine neue (hoffentlich „bessere“) Beginnzeit für die Kledering-Messe und anderes mehr. Wir leben in veränderter Situation, wo manches beendet werden muss, zugleich aber auch neues beginnen wird.
Also: Unsere Pfarre Rannersdorf wird weder „einverleibt“, noch zurückgestutzt, sondern wird unter veränderten Umständen einen neuen Aufbruch wagen. Darauf freue ich mich!
Pfarrer Gerald Gump

Mittwoch, 2. April 2014

Meine lieben Schwestern und Brüder, der Herr ist auferstanden, Halleluja! Deshalb wünsche ich Euch allen: Freuet Euch!

Die Osterfreude ist eine tief verwurzelte Erfahrung von Gottes größter Gabe, der Hoffnung und Liebe zu seiner Geliebten – zu Euch und mir!
Die gesamte Osterliturgie und das Osterfest ist vielleicht die schönste und bedeutungsreichste für jeden Christen. Ich bin mir sicher, dass es Euch ein Bedürfnis ist, mit Jesus durch diese Woche zu gehen!
Die Karwoche und Ostern beinhalten ein ganz normales Leben: Freude und Leid, Erwartungen und Enttäuschungen, Erfolge und Misserfolge, Versammlungen, Feste, Missverständnisse, Frust, Leid, Schmerz, Tod und Auferstehung. Jesus erlebte all das zusammen mit seinen Jüngern.
Ostern ist das schönste aller christlichen Feste. Es zeigt uns was unser Leben ist, enthält, und jedem einzelnen von uns bietet. Die Erfahrungen der Jünger Jesu (vor allem die letzten Tage, Trauer, Schmerz und Enttäuschungen) erleben wir mit unseren Brüdern und Schwestern in der heutigen Gesellschaft. Manchmal sind wir sprachlos, wenn wir mit solchen Situationen konfrontiert sind.
Aber durch Jesu Auferstehung sind die Jünger und wir mit Hoffnung motiviert und inspiriert. Wir können über dieses irdische Leben schauen, über unsere Fehler. Wir müssen nie aufgeben, denn der Tod hat nicht mehr das letzte Wort. Das Leben ist die letzte Wirklichkeit! - Mögen wir alle in diesem Osterglauben verwurzelt sein.
Einige notwendige Veränderungen sollen die Osterbotschaft nicht schmälern. Die Umstrukturierung und Zusammenlegung der Pfarren kann mehr Verantwortung verlangen.Fragen und Zweifel gibt es immer, dennoch sehe ich in der Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden eine Bereicherung unseres Glaubens- und Gemeindelebens.
Die Veränderungen die mich betreffen: Dies ist mein drittes Osterfest in dieser Pfarre – wie schnell die Zeit vergeht. Ich habe schon erwähnt, dass ich ab Herbst neue Aufgaben übernehmen muss und deshalb die Pfarre verlasse. Mir ist klar, dass es Euch und mir schwerfällt diese Entscheidung meines Ordens zu akzeptieren, aber Gott hat anderes mit mir vor.
Als Ostermenschen, als Christen geben wir die Hoffnung nie auf und streben vorwärts.
Im Geist verbunden – Euer Kuruvila

Montag, 11. November 2013

Liebe Schwestern und Brüder!

In ein paar Wochen ist dieses Jahr wieder zu Ende. Wir sind dabei, ein neues Jahr zu begrüßen. Rückblickend, erkennen wir wie fruchtbar das Jahr 2013 war. So viel hat sich in unserer Pfarrgemeinde getan, kleine und größere Ereignisse sowie Feierlichkeiten. Viele davon erfolgreich, einige weniger. Möglich war es deshalb, weil wir in der Lage waren als Team und wie eine Familie zusammenzuarbeiten. Wenn wir so viel erreichen können als eine kleine Gemeinde, können wir auch höhere Ziele erreichen. Gemeinsam können wir das Unmögliche möglich machen. Lasst uns gemeinsam Gott danken für seinen Segen und die positiven Ereignisse in unserer Pfarrgemeinde.
Unsere Erzdiözese geht nun durch einen Prozess der Umstrukturierung und Reform. Dies ist gedacht im Hinblick für eine bessere Zukunft und Erneuerung unseres Glaubens. Eine Erneuerung auf individueller und allgemeiner Basis ist immer notwendig. Eine Reform sollte mit der persönlichen Umstellung und in der eigenen Pfarrgemeinde starten. Dies macht es leichter eine größere Umstrukturierung und Reform durchzuführen. Denken wir nach, was kann ich als einzelnes Mitglied dieser Pfarrgemeinde tun oder anregen für eine noch bessere Gemeinschaft? Wo kann ich persönlich etwas beitragen oder meine Talente zum Aufbau dieser Pfarrfamilie einbringen?
Anlässlich der Diözesanversammlung, rief der Kardinal ein Jahr des Gebets für den gesamten Prozess der Umstrukturierung aus. Gebet kann Wunder wirken. Es kann uns stärken und unsere Aufgaben erleichtern. Es kann Hoffnung in die enttäuschten Herzen bringen. Und natürlich die Intervention und Führung des Allmächtigen. Mit Gott und nur mit Gott, können wir alles erreichen. Im Gebet, lasst uns vor unseren liebenden Gott, alle unsere Anliegen bringen, sowohl die persönlichen, als auch die unserer Pfarre.
Wir sind in einer Zeit des Advents. Eine Zeit der Erwartung und Hoffnung. Als Christen dürfen wir nie die Hoffnung aufgeben. Möge Jesus, der erwartete Messias, unser Herz mit neuer Hoffnung, neuem Leben, neuem Geist und ehrlicher Liebe erfüllen. Sein Segen genügt für unser Leben!
Euch allen wünsche ich eine gesegnete Adventszeit.
Euer P. Kuruvila

Sonntag, 15. September 2013

Feldmesse Pfadfinder Schaulager 2013

Liebe Pfadfinderinnen, Pfadfinder, Schwestern und Brüdern,
Wenn man verlorene Sachen wieder findet, ist die Freude unbeschreibbar, überhaupt dann, wenn es sich um Dinge dreht, die wertvoll oder persönlich sind. Sei es ein kostbarer Stein, einen engen Freund oder ein Haustier. Sobald man den verlorenen Artikel gefunden hat, herrscht große Freude und manchmal wird groß gefeiert.
Das heutige Evangelium zeigt uns die gleiche Situation, Kapitel 15 des Lukas-Evangelium bringt sehr schön die Haltung des menschlichen Wesens. Das ganze Kapitel dreht sich über Das Verlieren und Finden. Es gibt drei Gleichnissen und in all diesen drei Geschichten, sehr merkwürdig herrscht große Freude an der Suche und Wiederfinden nach dem Verlorenen. Ob es sich um die Münze oder das Lamm, oder sogar den verlorenen Sohn handelt, es wächst die Unermesslichkeit der Freude in jedem Event. Es gibt Schmerz und Leid, wenn es sich einen um Verlust handelt. Sobald es gefunden wird, ist die Freude größer als alle Leiden, Schmerz und Verlust,.
Und was am Wichtigsten ist, dass es jemanden gibt, der auf der Suche ist. Er ist derjenige, der den ganzen Schmerz und Verlust miterlebt. Ja, es ist Gott, der leidet, weil seine Kinder in die Irre geführt und verloren sind. Aber er ist nie bereit, aufzugeben. Er ist immer auf der Suche nach dem Verlorenen! Er geht bis zum Äußersten auf der Suche nach Menschen, die verloren gegangen sind. Auch das Kleinste soll nicht verloren gehen. Ja, er sucht nach dem Verlorenen, auch wenn er die Neunundneunzig verlassen muss!. Gott kann sich den Verlust eines einzigen Kindes nicht vorstellen. Deswegen feiert er und der Himmel ist voller Freude, wenn es gefunden wird.
Liebe Pfadfinderinnen und Pfadfinder, heute ist es eure Aufgabe, die Verlorenen in unserer Gesellschaft zu suchen. Ja, mit einem wertorientierten Leben und Vision für eine bessere Gesellschaft könnt ihr, die Bedürftigsten in unserer Umgebung schon erreichen. Das Leben Jesu ist eine große Inspiration, Motivation und Vorbild für euch alle. Er kam auf der Suche nach den Bedürftigen, den Kranken, Einsamen, Verlorenen und Unterdrückten. Die Erhebung der Armen war sein Ziel. Ihr seid aufgerufen worden, seine Mission in der heutigen Welt durchzuführen und fortzusetzen.
Was ihr tun müsst, ist eure Augen zu öffnen, um die Not der Menschen zu sehen. Ihr könnt einen Unterschied machen in einer Welt, für die nur Geld und Reichtum zählt, Komfort und Sicherheit; die diskriminiert und ausnützt, die andere für eigene Gewinne missbraucht. Eine Welt, die nur Erfolg und Status sucht. Ihr könnt der Welt zeigen, dass Gleichheit und Gerechtigkeit der Bedarf der Stunde ist. Die Armen und Unterdrückten haben genauso ein Recht zu leben. Auch sie sind Menschen. Ihr seid aufgerufen, auf die Suche nach Menschen zu gehen, die verloren sind, die krank sind, die arm sind, die einsam und diskriminiert sind.
Die Freude, die ihr bei der Suche nach den Verlorenen erleben werdet, ist himmlisch! Wie Jesus, der gute Hirte, der auf die Suche nach dem verlorenen Schaf ging, und als er es gefunden hat, trägt er es auf den Schultern und feiert mit seinen Freunden die Freude, weil er seine geliebtes Schaf wieder gefunden hat. Diese Freude ist jenseits menschlicher Beschreibungen. Ich wünsche euch allen diese große Freude, eine Freude, die ewig ist, eine Freude, die diese Welt nicht geben kann. Wie Jesus, sollt ihr Suchende sein, damit euer Leben mit der Freude Jesu gefüllt werde. Möge auch euer Leben die Inspiration und Motivation für die Menschen in unserer Umgebung sein. Amen.
Predigt von P.Kuruvila

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