1933-2008 Kledering: Von der Kapelle zur Kirche
Im geschichtlichen Rückblick heißt es, dass 1904 eine Kapelle um die - jetzt noch vor der Kirche stehende - Figur des hl. Johannes Nepomuk gebaut wurde.

In der Zeit der Weltwirtschaftskrise Februar 1933, fand sich ein Proponenten-Ausschuss zum Bau einer Kirche in Kledering zusammen. Zu den Namen gehören Zaoral, Hinfner, Biegler, Ebert, Peitl, Kruckenfellner, Bürgermeister Josef Frühwirth und Dechant Anton Rauch.
Die Architektengemeinschaft Kramreiter, Purr und Schmoll legte einen Plan vor, der die bestehende Kapelle als Kircheneingang einbezog.

Am 6. August 1933 fand die Grundsteinlegung statt.
Der Name "Christkönigkirche" wurde deshalb gewählt, um sich der in diesen Jahren weltweit durch Papst Pius XI. in der Kirche verbreiteten, Christusverehrung anzuschließen.


Der 22. Oktober 1933 (!) war der Tag der Kirchenweihe durch Kardinal Theodor Innitzer.

1950 wurde an der Südseite ein "Kirchenheim" angebaut, um eine Intensivierung des Gemeindelebens zu ermöglichen.
Die pfarrliche Seelsorge wurde in allen Jahren hauptsächlich von Kaplänen der Pfarre Schwechat durchgeführt: Trpin, Wysoudil, Reidlinger, Birsak, Lijzer, ....

Nach dem 2. Vatikanischen Konzil wurde der Altarraum gemeindeorientiert umgestaltet, wobei der Altar zum Besucherteil vorgerückt wurde. Den Zelebranten ermöglichte dies den Gottesdienst mit dem Gesicht zu den Anwesenden zu feiern.

Unter Kaplan Franz Reidlinger sind dann in den Jahren 1975-1977 die Außenrenovierung und andere wichtige Arbeiten (Kanal, Stromanschlüsse) durchgeführt worden.
Im September 1978 wurde Kaplan Reidlinger Pfarrer in Sollenau. Dadurch hatte die Pfarre Schwechat keinen Kaplan mehr. Pfarrer Blömeke (Rannersdorf), sorgte dann für die gottesdienstliche und seelsorgliche Betreuung von Kledering. Eine große Hilfe war ihm dabei Karl Wodak, der dann am 19. Oktober 1991 zum Diakon geweiht wurde.
Die seelsorgliche und organisatorische Trennung Klederings von den Pfarren Schwechat und Rannersdorf erwies dich als umständlich. Daher stimmten die Klederinger Gottesdienstbesucher bei einer Befragung für die Angliederung ihrer Pfarre an Rannersdorf. Die Verfügung geschah mit 1. Jänner 1988 durch die Erzdiözese Wien.

1992 fand eine große Renovierung des Innenraumes der Kirche statt. Die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr trugen in vorbildlicher Weise und unentgeltlich die Hauptlast der Arbeiten.
Gottseidank fanden sich in den verschiedenen Jahren immer einige Pfarrangehörige, die dafür sorgten, dass die kleine Kirche sauber, geschmückt und anheimelnd war.
Bei der heutigen Einstellung der Menschen, besonders in religiösen Dingen, ist die Seelsorge in Kledering nicht ganz einfach. Trotzdem versuchen Diakon Wodak und Pfarrer Blömeke, ein auf Kirche und Gottesdienst ausgerichtetes Gemeindeleben aufrecht zu erhalten.
Als Kardinal Schönborn bei der Dekanatsvisitation im November 2007 vom 75jährigen Kirchenjubiläum erfuhr, erklärte er sich spontan bereit, an der Feier teilzunehmen.
So kam es zur Festsetzung des Termins: Am Samstag, dem 25. Oktober 2008, findet in der Kirche die Bischofsmesse statt, anschließend ist ein fröhliches Beisammensein mit dem Kardinal geplant.
Nachdem sich seit der letzten Kirchenrenovierung vor 16 Jahren wieder Abnutzungen und Schäden bemerkbar machten, hat sich in Kledering eine Initiative zusammengefunden, den nunmehr 75jährigen Kirchenbau zu restauriern.
Diakon Wodak und ich sind diesen Herrschaften für ihren Impuls sehr dankbar. Kledering hat nicht viele bauliche Glanzpunkte aufzuweisen, die kleine Kirche im Ort ist einer. Wir werden versuchen, die Kirche unseren Nachfahren weiterzugeben wie wir sie von unseren Vorfahren übernommen haben: Uns Menschen zum Heil, Christus zur Ehr´!
Pfarrer Ernst Blömeke

In der Zeit der Weltwirtschaftskrise Februar 1933, fand sich ein Proponenten-Ausschuss zum Bau einer Kirche in Kledering zusammen. Zu den Namen gehören Zaoral, Hinfner, Biegler, Ebert, Peitl, Kruckenfellner, Bürgermeister Josef Frühwirth und Dechant Anton Rauch.
Die Architektengemeinschaft Kramreiter, Purr und Schmoll legte einen Plan vor, der die bestehende Kapelle als Kircheneingang einbezog.

Am 6. August 1933 fand die Grundsteinlegung statt.
Der Name "Christkönigkirche" wurde deshalb gewählt, um sich der in diesen Jahren weltweit durch Papst Pius XI. in der Kirche verbreiteten, Christusverehrung anzuschließen.


Der 22. Oktober 1933 (!) war der Tag der Kirchenweihe durch Kardinal Theodor Innitzer.

1950 wurde an der Südseite ein "Kirchenheim" angebaut, um eine Intensivierung des Gemeindelebens zu ermöglichen.
Die pfarrliche Seelsorge wurde in allen Jahren hauptsächlich von Kaplänen der Pfarre Schwechat durchgeführt: Trpin, Wysoudil, Reidlinger, Birsak, Lijzer, ....

Nach dem 2. Vatikanischen Konzil wurde der Altarraum gemeindeorientiert umgestaltet, wobei der Altar zum Besucherteil vorgerückt wurde. Den Zelebranten ermöglichte dies den Gottesdienst mit dem Gesicht zu den Anwesenden zu feiern.

Unter Kaplan Franz Reidlinger sind dann in den Jahren 1975-1977 die Außenrenovierung und andere wichtige Arbeiten (Kanal, Stromanschlüsse) durchgeführt worden.
Im September 1978 wurde Kaplan Reidlinger Pfarrer in Sollenau. Dadurch hatte die Pfarre Schwechat keinen Kaplan mehr. Pfarrer Blömeke (Rannersdorf), sorgte dann für die gottesdienstliche und seelsorgliche Betreuung von Kledering. Eine große Hilfe war ihm dabei Karl Wodak, der dann am 19. Oktober 1991 zum Diakon geweiht wurde.
Die seelsorgliche und organisatorische Trennung Klederings von den Pfarren Schwechat und Rannersdorf erwies dich als umständlich. Daher stimmten die Klederinger Gottesdienstbesucher bei einer Befragung für die Angliederung ihrer Pfarre an Rannersdorf. Die Verfügung geschah mit 1. Jänner 1988 durch die Erzdiözese Wien.

1992 fand eine große Renovierung des Innenraumes der Kirche statt. Die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr trugen in vorbildlicher Weise und unentgeltlich die Hauptlast der Arbeiten.
Gottseidank fanden sich in den verschiedenen Jahren immer einige Pfarrangehörige, die dafür sorgten, dass die kleine Kirche sauber, geschmückt und anheimelnd war.
Bei der heutigen Einstellung der Menschen, besonders in religiösen Dingen, ist die Seelsorge in Kledering nicht ganz einfach. Trotzdem versuchen Diakon Wodak und Pfarrer Blömeke, ein auf Kirche und Gottesdienst ausgerichtetes Gemeindeleben aufrecht zu erhalten.

Als Kardinal Schönborn bei der Dekanatsvisitation im November 2007 vom 75jährigen Kirchenjubiläum erfuhr, erklärte er sich spontan bereit, an der Feier teilzunehmen.
So kam es zur Festsetzung des Termins: Am Samstag, dem 25. Oktober 2008, findet in der Kirche die Bischofsmesse statt, anschließend ist ein fröhliches Beisammensein mit dem Kardinal geplant.
Nachdem sich seit der letzten Kirchenrenovierung vor 16 Jahren wieder Abnutzungen und Schäden bemerkbar machten, hat sich in Kledering eine Initiative zusammengefunden, den nunmehr 75jährigen Kirchenbau zu restauriern.

Diakon Wodak und ich sind diesen Herrschaften für ihren Impuls sehr dankbar. Kledering hat nicht viele bauliche Glanzpunkte aufzuweisen, die kleine Kirche im Ort ist einer. Wir werden versuchen, die Kirche unseren Nachfahren weiterzugeben wie wir sie von unseren Vorfahren übernommen haben: Uns Menschen zum Heil, Christus zur Ehr´!
Pfarrer Ernst Blömeke
mariaherz - 1. Aug, 00:00