Sonntag, 7. Dezember 2008

Für den zweiten Adventssonntag

Seht doch, wie schön und licht sie brennt,
die zweite Kerze im Advent.
Sie ist die HOFFNUNG und sie spricht:
Hofft immerzu, verzaget nicht!
Ich bau euch Brücken still und sacht
im Leben und zur Heil´gen Nacht.
Adventkranz2

Montag, 1. Dezember 2008

Für den ersten Adventssonntag

Es brennt mit starkem, hellen Glanz
die erste Kerze auf dem Kranz.
Sie ist der GLAUBE. Wo er fehlt,
bleibt dunkel alles in der Welt.
Oh, öffnet eure Herzen weit!
Advent ist da, die Weihnachtszeit!
Adventkranz1

Geschafft! und "Dankeschön"!

Die beiden großen Tage unserer Pfarrgemeinden sind vorbei:
14.September, 60 Jahre Kirche in Rannersdorf, und
25.Oktober, 75 Jahre Kirche in Kledering!
In Rannersdorf, ein kalter, verregneter Sonntag, aber trotzdem Feststimmung und gemeinsames Zusammensitzen.
In Kledering Bischofsmesse mit Kardinal Schönborn und danach ein fröhliches Besammensein bei der gastfreundlichen Feuerwehr Kledering!
Allen, die mitgeholfen und dazubegetragen haben - und das waren nicht wenige - ein herzliches "Vergelt´s Gott" und "Dankeschön!".
Ja, und jetzt geht´s weiter! Das Werk, in beiden Kirchen Renovierungen und Ausstattung, ist mit Hilfe vieler Spender und Beteiligter vollbracht. Jetzt kommt es darauf an, unsere schönen Kirchen zu benutzen und zu füllen!
So, wie wir unsere Wohnung und unser Zuhause für unser normales Leben haben, so haben wir Christen ein Zuhause und eine Heimat in unserer Pfarrkirche.
Es wäre schön, wenn wir - d.h. jeder - es schaffen würden, den Rahmen, den unsere Kirchen darzustellen, mit dem Bild zu füllen, dessen Inhalt wir selber sind.
Als Christen gehören wir dazu!
Freundlichen Gruß!
Ihr Pfarrer Ernst Blömeke

Mittwoch, 1. Oktober 2008

"Dankeschön" und "Vergelt´s Gott!" ...

.. allen, die durch ihre Spenden an der Verschönerung unserer Kirche in Rannersdorf mitgeholfen haben!
Wenn Sie diese Zeilen lesen, haben wir die Feier des 60jährigen Kirchenweihjubiläums in Rannersdorf schon hinter uns. Eigentlich wäre der Termin der 28.November, aber da lassen die Wetterverhältnisse bei unseren beengten Möglichkeiten solch eine Feier nicht mehr zu, also nahmen wir den 14.September.
Wir haben in Rannersdorf eine schöne Kirche! Seit Jahrzehnten (!) höre ich immer wieder von Einheimischen und Auswertigen, wie ansprechend und anheimelnd unsere Kirche empfunden wird.
Vor -zig Jahren, bei einer Hochzeitstafel, sagte mir jemand:" Herr Pfarrer, wenn ich gewusst hätte, dass in Rannersdorf eine solch schöne Kirche ist, hätte ich hier geheiratet - und nicht in Schönbrunn!" Da soll man nicht stolz werden!
Dabei, und dafür bin ich froh und dankbar, ist unsere Kirchenausstattung absolut billig und sparsam. Wenn Fremde kommen, lasse ich sie schätzen, wieviel die Goldstreifen am Spitzbogen und die Goldstrahlen am Kreuz wohl gekostet haben. Meist werden ganz schöne Summen genannt.
Dann lasse ich die Herrschaften die Vergoldungen von nahe anschauen und was stellen sie fest: Die Goldstreifen am Spitzbogen sind Goldlitzen von den Weihnachtspaketen, alle 10 Zentimeter mit einen Tropfen UHU befestigt, und die Goldstrahlen am Kreuz sind 18 Meter Tapetenleisten auf 30 Zentimeter geschnitten!
Einfach, nicht teuer, aber schön!
So, das war´s, was ich von unserer Rannersdorfer Kirche mitteilen wollte.
Wie immer:

Freundlichen Gruß! Ihr Pfarrer Ernst Blömeke

Liebe Klederinger,

herzlichen Dank für die Spenden bei der Kirchensammlung, aber - es ist ein bisschen wenig zusammengekommen.
Zugegeben, die Spenden waren ein wenig "sparsam". Das war gewiss auch an der umständlichen Art der Einzahlungsmöglichkeiten.
Frau Sprinzl hat sich bereiterklärt. in ihrer Trafik Spenden für unsere Klederinger Kirche anzunehmen.
Es wäre schön, wenn die Klederinger zeigen würden, wieviel ihnen ihre Heimatkirche wert ist.
Alles Gute weiterhin!
Pfarrer Ernst Blömeke
Diakon Karl Wodak

Kleiner Adventmarkt im Pfarrheim Rannersdorf
mit Mini-Geschenken, Buffet, EZA - Laden.

Samstag, den 29.11.2008 von 14 bis 17 Uhr
Sonntag, den 30.11.2008 von 9 bis 17 Uhr

Vor dem Pfarrheim steht eine Punsch-Hütte!

Freitag, 1. August 2008

"Danke für 75 und 60 Jahre!"

Mittlerweile hat es sich herumgesprochen: "Die Klederinger Kirche wird im Oktober 75 Jahre und die Rannersdorfer Kirche im November 60 Jahre alt!"

Grund genug, allen zu danken, die geholfen haben, die Gebäude zu erhalten und zu pflegen, aber auch die dazugehörenden Gemeinden am Leben zu erhalten und weiterzuentwickeln. In all den Jahren waren das zunächst die jeweiligen Mitglieder des Pfarrgemeinderats.

In Kledering dann vor allem Diakon Karl Wodak und Frau Roswitha Sprinzl, die für ihren allzeit bereiten Einsatz den Stephanus-Orden der Erzdiözese erhalten hat. Dann auch Frau Gertrude Seemann, der langjährigen Mesnerin und Organistin. Außerdem die Freiwillige Feuerwehr Kledering, die vor Jahren die Kirchen-Innenrenovierung durchgeführt hat. Gedankt sei den Familien Boruta und Angeloff, die immer für den wirklich schönen Blumenschmuck sorgen. Ferner allen, die immer wieder einspringen, wenn für Pfarrcafe oder sonstige Zusammentreffen etwas gebraucht wird. Letzten-endes auch allen, die sich für die heurige Renovierung eingesetzt haben.

Ein herzliches "Vergelt´s Gott" sei gesagt für Rannersdorf den Familien Kager und Bomer, die immer wieder geholfen haben bei der Gestaltung von geselligen Zusammenkünften. Und auch den Familien Bürger und Mertl-Gruscher, die auf ihre Weise immer hilfreich waren.
Für das gute Verhältnis sei der Freiwilligen Feuerwehr Rannersdorf gedankt, sowie allen, die dabei sind und waren, die Kirche zu reinigen, zu schmücken und in Ordnung zu halten.
Ein "Dankeschön" den Sternsinger-Betreuern, Frau Maria Pap für die Erstkommunionvorbereitung und Ministrantensorge, Frau Katharina Grasi-Jurik für die Firmvorbereitung, beiden für die Gestaltung der Kindermesse, allen Helfern an Fronleichnam, Erntedank, Advent- und Flohmarkt, den Pfarrblattverteilern, den Organistinnen, den Pfarrchor, den Rannersdorf-onikern, den Mitwirkenden bei der Adventlichen Stunde und beim Krippen-spiel. Den Helfern beim Pfingstlager, den Kommunion-spendern und Gottesdienstgestaltern, für die Seniorennachmittage, die Senioren-besuche im Heim und zu Hause zu Ostern, Weihnachten und den Geburtstagen, auch allen, die mit ihren Kuchen- und Tortenspenden helfen, für das leibliche Wohl zu sorgen, nicht zuletzt denen, die durch ihren Kirchenbeitrag beitragen, die Existenz von Pfarre und Pfarrer zu sichern.
Es ist unglaublich, wie groß die Menge der Pfarranghörigen ist, die dafür sorgt, dass es so etwas wie Pfarrleben gibt.
Sehr wahrscheinlich gibt es immer noch jemanden, der mir nicht eingefallen ist. Ihm und allen noch einmal ein herzliches "Vergelt´s Gott" und "Dankeschön"!

Freundlichen Gruß !
Ihr Pfarrer
Ernst Blömeke

P.S.: Man muss Feste feiern, wie sie fallen:
Also, Samstag, 25.10.2008, feiern wir die Jubiläumsmesse in Kledering mit Kardinal Schönborn. Anschließend kommen wir zu einer fröhlich-familären Runde im Feuerwehrhaus zusammen.
(Herzlichen Dank der Feuerwehr für die Einladung!)

In Rannersdorf wäre der zutreffende Termin für die 60 Jahre-Feier der 30.November. Das ist aber schon der 1.Adventsonntag und außerdem ist zu erwarten, dass für ein Zusammensein im Freien das Wetter nicht mehr mitmacht.
Der Pfarrgemeinderat hat daher beschlossen, dass wir unser Jubiläum und Erntedankfest am Sonntag, dem 14.09.2008, begehen.
Um 10:00 feiern wir die hl. Messe, anschließend Zusammensitzen, wie wir es seit langem gewohnt sind. Alle, die sich irgendwie mit unserer Pfarre verbunden fühlen, sind hiermit herzlichst eingeladen!

1933-2008 Kledering: Von der Kapelle zur Kirche

Im geschichtlichen Rückblick heißt es, dass 1904 eine Kapelle um die - jetzt noch vor der Kirche stehende - Figur des hl. Johannes Nepomuk gebaut wurde.
Die alte Kapelle in Kledering vor 1933
In der Zeit der Weltwirtschaftskrise Februar 1933, fand sich ein Proponenten-Ausschuss zum Bau einer Kirche in Kledering zusammen. Zu den Namen gehören Zaoral, Hinfner, Biegler, Ebert, Peitl, Kruckenfellner, Bürgermeister Josef Frühwirth und Dechant Anton Rauch.

Die Architektengemeinschaft Kramreiter, Purr und Schmoll legte einen Plan vor, der die bestehende Kapelle als Kircheneingang einbezog.
Der Plan für die Kirche in Kledering aus dem Jahr 1933
Am 6. August 1933 fand die Grundsteinlegung statt.
Der Name "Christkönigkirche" wurde deshalb gewählt, um sich der in diesen Jahren weltweit durch Papst Pius XI. in der Kirche verbreiteten, Christusverehrung anzuschließen.
Die Kirche in Kledering 1933 noch ohne Kirchenheim und daher direkten Zugang zur Sakrestei
Der 22. Oktober 1933 (!) war der Tag der Kirchenweihe durch Kardinal Theodor Innitzer
Der 22. Oktober 1933 (!) war der Tag der Kirchenweihe durch Kardinal Theodor Innitzer.
Die Kirche in Kledering mit der Sicht aufs Kirchenheim
1950 wurde an der Südseite ein "Kirchenheim" angebaut, um eine Intensivierung des Gemeindelebens zu ermöglichen.
Die pfarrliche Seelsorge wurde in allen Jahren hauptsächlich von Kaplänen der Pfarre Schwechat durchgeführt: Trpin, Wysoudil, Reidlinger, Birsak, Lijzer, ....
Der Altarraum vor dem 2.Vatikanischen Konzil
Nach dem 2. Vatikanischen Konzil wurde der Altarraum gemeindeorientiert umgestaltet, wobei der Altar zum Besucherteil vorgerückt wurde. Den Zelebranten ermöglichte dies den Gottesdienst mit dem Gesicht zu den Anwesenden zu feiern.
Die Kirche in Kledering 2004 zu Ostern
Unter Kaplan Franz Reidlinger sind dann in den Jahren 1975-1977 die Außenrenovierung und andere wichtige Arbeiten (Kanal, Stromanschlüsse) durchgeführt worden.

Im September 1978 wurde Kaplan Reidlinger Pfarrer in Sollenau. Dadurch hatte die Pfarre Schwechat keinen Kaplan mehr. Pfarrer Blömeke (Rannersdorf), sorgte dann für die gottesdienstliche und seelsorgliche Betreuung von Kledering. Eine große Hilfe war ihm dabei Karl Wodak, der dann am 19. Oktober 1991 zum Diakon geweiht wurde.
Die seelsorgliche und organisatorische Trennung Klederings von den Pfarren Schwechat und Rannersdorf erwies dich als umständlich. Daher stimmten die Klederinger Gottesdienstbesucher bei einer Befragung für die Angliederung ihrer Pfarre an Rannersdorf. Die Verfügung geschah mit 1. Jänner 1988 durch die Erzdiözese Wien.
Die Dankbarkeitsurkunde für die Freiwillige Feuerwehr Kledering von der Pfarre Rannersdorf-Kledering
1992 fand eine große Renovierung des Innenraumes der Kirche statt. Die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr trugen in vorbildlicher Weise und unentgeltlich die Hauptlast der Arbeiten.
Gottseidank fanden sich in den verschiedenen Jahren immer einige Pfarrangehörige, die dafür sorgten, dass die kleine Kirche sauber, geschmückt und anheimelnd war.
Bei der heutigen Einstellung der Menschen, besonders in religiösen Dingen, ist die Seelsorge in Kledering nicht ganz einfach. Trotzdem versuchen Diakon Wodak und Pfarrer Blömeke, ein auf Kirche und Gottesdienst ausgerichtetes Gemeindeleben aufrecht zu erhalten.Die Kirche in Kledering 2004
Als Kardinal Schönborn bei der Dekanatsvisitation im November 2007 vom 75jährigen Kirchenjubiläum erfuhr, erklärte er sich spontan bereit, an der Feier teilzunehmen.
So kam es zur Festsetzung des Termins: Am Samstag, dem 25. Oktober 2008, findet in der Kirche die Bischofsmesse statt, anschließend ist ein fröhliches Beisammensein mit dem Kardinal geplant.
Nachdem sich seit der letzten Kirchenrenovierung vor 16 Jahren wieder Abnutzungen und Schäden bemerkbar machten, hat sich in Kledering eine Initiative zusammengefunden, den nunmehr 75jährigen Kirchenbau zu restauriern.Die Kirche von Kledering 2008
Diakon Wodak und ich sind diesen Herrschaften für ihren Impuls sehr dankbar. Kledering hat nicht viele bauliche Glanzpunkte aufzuweisen, die kleine Kirche im Ort ist einer. Wir werden versuchen, die Kirche unseren Nachfahren weiterzugeben wie wir sie von unseren Vorfahren übernommen haben: Uns Menschen zum Heil, Christus zur Ehr´!
Pfarrer Ernst Blömeke

Chronik der Pfarre Rannersdorf

Durch Testamentverfügung von Lukas Kimmerl (+1917) und seiner Ehefrau Maria (+1934) wurde ihr landwirtschaftliches Anwesen Rannersdorf Nr.62, jetzt Brauhausstraße 23, der Kirche vermacht.


Während des Krieges 1939-1945 war Pater Dominik Poppen, von der Kongregation der Oblaten des heiligen Franz von Sales, als Kaplan in der Pfarre Schwechat eingesetzt.
Zu seinen Aufgaben gehörte die seelsorgliche Betreuung der Filialgemeinde Rannersdorf.


Kirchenfeiern für die Rannersdorfer Bevölkerung waren zuvor in der Pfarrkirche Groß-Schwechat, gelegentlich auch in der Kapelle des Rannersdorfer Wallhofs abgehalten worden.


Am 2. Juli 1944 wurde in dem Bauernhaus von Pater Dominik Poppen (zu seinem persönlichen Schutz in den Kriegs- und Nachkriegswirren auch "Onkel" genannt) eine Kapelle eingeweiht, die ab August desselben Jahres dem "Unbefleckten Herzen Maria" gewidmet wurde.
Die Pfarre Rannersdorf als eigenständige Pfarre wurde am 1.Februar 1946 gegründet.
Es gelang ihm in Laufe der Jahre, für die Bewohner des Bauernhofes andere Wohnungen zu finden, sodass nach einigen Behelfslösungen, mit vielen freiwilligen Helfern, eine Kirche gebaut werden konnte, die am 28. November 1948 von Kardinal Innitzer eingeweiht wurde.


Anstelle eines Turmes errichtete man damals nur einen Glockenträger.


1962 übernahm die Erzdiözese Wien die Seelsorge in Rannersdorf, da die Oblatenpatres die neue, größere Pfarre in der Per-Albin- Hansson-Siedlung Nord, Wien 10., als Seelsorgegebiet übernahmen.

Im Laufe der Zeit wuchs Rannersdorf zu einem Schwechater Ortsteil mit ca. 3000 Einwohner an.

Seit 1967 ist Ernst Blömeke Pfarrer in Rannersdorf.
Er war damals 36 und seit 10 Jahren Priester. Geboren wurde er 1931 in Bulgarien, wo sein Vater Gastarbeiter war. 1934 ging es wieder nach Deutschland, wo er in Wuppertal aufwuchs.
Hier prägte ihn besonders das Leben in
der Pfarrjugend.


Unsere Pfarrgruppen sind heute: Frauengruppe, PfarrChor, Rannersdorfoniker, Seniorenrunde,

Unser Kirchenjahr ist von gewissen Höhepunkte geprägt:
Adventmarkt, Adventliche Stunde, Krippenspiel in der Christmette, Dreikönigsaktion, Fastensuppenessen, Emmausgang, Floraniemesse, Erstkommuinion, Pfarrflohmarkt, Erntedank,

Unsere Orgel wurde 1974 von der Stadt Wien kostenlos an unsere Pfarre weitergeben.
Sie stand vorher im Elisabethspital Wien 15., Hugelgasse.

1980 wurde unter Pfarrer Ernst Blömeke mit Unterstützung der Erzdiözese Wien das neue Pfarrhaus gebaut.

Am 1. Jänner 1988 wurde Kledering pfarrlich an
Rannersdorf angeschlossen.


1990 - Weil sich bauliche Schäden an der Glockenaufhängung der Ranners-dorfer Kirche zeigten wurde erst mit 42jähriger Verspätung nach dem Kirchenbau ein Turm angebaut.

Architekt Seemann, der auch in Pellendorf die Friedhofskapelle entworfen hat, plante den Turmzubau, welcher sich harmonisch in das bestehende Kirchengebäude einfügt.

Am Sonntag, dem 9. Juni 1991 begingen wir mit Freude und Dankbarkeit die Feier der Weihe unserer drei neuen Glocken. Alt-Erzbischof Kardinal Dr. König nahm nach der heiligen Messe die Weihe vor.
Bei strahlendem Sonnenschein saßen die Pfarrangehörigen und viele Gäste anschließend auf dem Kirchenplatz beisammen, während die Glocken in den neuerbauten Kirchturm hochgezogen wurden. Um 12:15 ertönte dann das erste Mal das Vollgeläute (die vierte Glocke stammte aus dem Jahr 1934), das viele der Festgäste abgewartet hatten.

Die neuen Glocken wurden bei Grassmayr in Innsbruck gegossen und sind gestimmt nach dem Salve-Regina-Motiv. Es war ein schönes Wiedersehen mit Kardinal König, der beim silbernen Kirchweih-Jubiläum 1973 das letzte Mal in Rannersdorf war.

2005 - Zur Zeit ist in Rannersdorf noch Bauland vorhanden, sodass der Ort in den nächsten Jahren weiter wachsen wird.

Wir feierten am 22. Jänner 2006 um 10:00 Uhr mit unserem Kardinal Christoph Schörnborn in der Bischofsmesse das 60 Jahre-Jubiläum in der Pfarre Rannersdorf.


Am 14. September 2008 feierte die Pfarrgemeinde das 60jährige Weihefest des Gotteshauses.

Sonntag, 1. Juni 2008

"Ein Erlagschein! Schon wieder ...!"

Wenn Sie dieses Pfarrblatt bekommen, fällt Ihnen ein Erlagschein entgegen (siehe Überschrift!).
Ich kenne diesen Seufzer. Ich habe einmal im Monat die mir zugeschickten Zahlscheine gesammelt, es waren 23. Alle Scheine sind Zeichen für irgendwelche Bitten und Anliegen, die ihre Berechtigung haben. Leider hat niemand von uns den Gewinn eines Deifach-Lotto-Jackpots geschafft, um mit vollen Händen helfen zu können. Heute kommt Ihre Heimatpfarre mit der Bitte um Hilfe und Unterstützung zu Ihnen.
In den letzten Pfarr-Informationen konnten Sie lesen, dass im Herbst die Klederinger Kirche ihr 75jähriges und die Rannersdorfer Kirche ihr 60jähriges Bestehen feiern kann. Das ist der Anlass, beide Bauten wieder herzurichten und auf Glanz zu bringen.
Die Hausbesitzer wissen ja, wie das so ist. Man kann ein Haus pflegen und in Schuss halten, der berühmte "Zahn der Zeit" arbeitet auch mit.
Diesbezüglich bin ich froh, dass ich nur für die beiden Ortskirchen zuständig bin, und nicht für den Stephansdom ...
Also, wir - Pfarrgemeinderat und Pfarrer - wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns mit einer Spende helfen und die Kosten der Kirchenrenovierung mittragen.
Die Erlagscheine liegen bei den Rannersdorfern Pfarrblättern bei, für die Klederinger ist folgendes Spendenkonto errichtet: Erste österreichische Sparrkasse, Bankzahl 20 111, Konto-Nr. 213-731-507/01 EUR, Name: Spende Klederinger Kirche 2008.
Allen Helfern und Spendern schon jetzt ein herzliches "Danke schön" und "Vergelt´s Gott!"
Freundlichen Gruß!
Ihr Pfarrer
Ernst Blömeke

Dienstag, 1. April 2008

"Das alte Haus von Rocky Docky ..."

"... hat manchen Sturm erlebt, kein Wunder, dass es zittert, kein Wunder, dass es bebt ..", heißt es in einem Hit aus den vergangenen 50er Jahren.
Ganz so schlimm ist es, Gott sei Dank, in Rannersdorf und Kledering mit den Kirchen nicht! Die Rannersdorfer Kirche wird im kommenden November 60 Jahre alt, die Klederinger Kirche 75.
In Rannersdorf sind die Mauern von Kirche und Pfarrheim schon vor Jahren durchgeschnitten und isoliert worden, die Wände der Nebengebäude nicht, so dass sich an ihnen ziemlich starke Feuchtigkeitsschäden zeigen.
Es wurde nun beschlossen, den Gesamtaußenputz zu sanieren, ein Projekt, das der Pfarre rund 26.000,- Euro kosten wird.
Natürlich bitten wir die Rannersdorfer um Mithilfe und Unterstützung. In den nächsten Wochen werden in der Kirche Spendenmöglichkeiten angeboten, und Erlagscheine werden ebenfalls vorgelegt. Diese Zeilen sind eine erste Voranzeige.
In Kledering hat sich bereits eine Initiative gebildet, um die bestehenden Mängel und Schäden zu beheben. Hier beträgt der Gesamtkosten-voranschlag 40.000,- Euro, keine Kleinigkeit für die kleine Gemeinde. Trotzdem sind tüchtige Planer zuversichtlich, mit vereinten Kräften - und Spenden - es zu schaffen, damit am 25.Oktober 2008 bei der Feier mit Kardinal Schönborn das Schmuckstück des Ortes in neuem Glanz erstrahlt.
Schon jetzt möchte ich allen Beteiligten - in Rannersdorf und Kledering - ein herzliches "Dankeschön" und "Vergelt´s Gott" sagen.
Das alte österreichische Motto "Einigkeit macht stark" wird sich auch hier als richtig zeigen.

Wie immer:

Freundlichen Gruß!
Ihr Pfarrer
Ernst Blömeke

Freitag, 1. Februar 2008

"Heile Welt"!?!

Wir leben in einer Zeit, in der man für einen Menschen, der versucht, die Zustände in unserer Welt ein bisschen zu verbessern, höchstens ein mitleidiges Lächeln übrig hat. "Phantast, Weltverbesserer, Traumtänzer!" sind noch höfliche Namen diesbezüglich.
Am Jahresanfang wurden in den Medien eine Menge Leute gefragt, welche Vorsätze sie für das neue Jahr hätten. Es waren, scheint mir, dieselben Vorsätze wie vor 12 Monaten.
Ostern fällt dieses Jahr sehr früh, auf den 23. März. Das bedeutet: Aschermittwoch ist schon am 6. Februar.
Am Beginn der Fastenzeit werden wir Christen aufgerufen, uns einige Dinge durch den Kopf gehen zu lassen, die unser Leben wieder ein bisschen mehr in Richtung Menschlichkeit und Christlichkeit bringen.
Der Ordensgründer Benedikt, um 500, machte für die Fastenzeit folgende Vorschläge:"Entziehe deinem Leib etwas an Speise und Trank (heute würden wir sagen: FdH!), an Schlaf, Geschwätzigkeit und Ausgelassenheit!" Kurz und bündig!
Etwas Konkreteres für unsere Zeit fand ich auf einer "Checkliste für die Fastenzeit":
1.Den Fernseher mal auslassen.
2.Mir etwas abgewöhnen, was andere an mir stört.
3.Jemandem helfen, der nicht weiter weiß.
4.Jemandem Mut zusprechen, der deprimiert ist.
5.Mich um jemanden kümmern, der allein ist.
6.Eine Bibel nehmen und lesen.
7.Wieder einmal bewusst mit Gott sprechen
(Beten nennt man das ja!)
Unsere Welt ist keine heile Welt, darüber braucht man gar nicht zu reden, Aber wie gut wäre es, wenn es uns gelänge, da wo wir leben, die Welt ein wenig heiler zu machen.

Freundlichen Gruß!
Ihr Pfarrer
Ernst Blömeke

Samstag, 1. Dezember 2007

"Ein, zwei Gründe zum Feiern ..."

... stehen uns 2008 bevor: Am 22. Oktober sind es 75 Jahre her, dass Kardinal Innitzer in Kledering die Kirche geweiht hat.
Am 28. November ist das 60jährige Weihefest der Kirche in Rannersdorf, 1948 auch von Kardinal Innitzer geweiht.
Wenn man sich überlegt, wie damals die Zeiten waren, als in Kledering und Rannersdorf sich Menschen zusammentaten, um in ihrem Heimatort eine Kirche zu bauen!
1933 politisch und wirtschaftlich eine Krisenzeit in Österreich, und nicht nur da! 1948 Nachkriegszeit,
Zeit des Wiederaufbaus, viele Ziegelsteine der Rannersdorfer Kirche entstammen Häusern, die durch Bomben zerstört waren.
Und heute sind wir froh, diese Kirchen zu haben. Sind wir es wirklich? Eine Kirche soll ja die Mitte einer Pfarrgemeinde sein, ist sie es bei uns wirklich?
Solange wir da sind, werden wir versuchen, unsere Kirchen schön und unserem Gefühl entsprechend entgegenkommend zu pflegen. Wir werden immer Menschen brauchen, die sich einsetzen, diese Pflege und die Erledigung der jeweiligen Bedürfnisse zu übernehmen.
Ein klassisches Zitat sagt: "Was du ererbt hast von den Vätern, erwirb es, um es zu besitzen!"
Das Jahr 2008 mit den zwei Kirchenjubiläen erinnert uns daran, über welches Erbe von früher wir froh und dankbar sein können, und dass wir es einmal unseren Nachkommen gut erhalten weitergeben sollen!

Freundlichen Gruß!
Ihr Pfarrer Ernst Blömeke

Über den Tellerrand - Sternsinger

Auch dieses Jahr ziehen die Sternsinger am 6. Jänner durch Rannersdorf und Kledering. Sie sammeln für entwicklungspolitische Projekte der Dreikönigsaktion (DKA), deren Schwerpunkt heuer auf zwei Projekten in Brasilien liegt. „Indios Cimi“ ist eines davon und engagiert sich tatkräftig für die Menschenrechte der diskriminierten Indios, fördert ihre Selbstversorgung, leistet Gesundheitshilfe und bietet Schulungsprogramme an. Die Indios leben vorwiegend im Regenwald im Amazonasgebiet. Durch das stete Vordringen der großen Konzerne sind aber sowohl das Ökosystem, als auch das Überleben der Indio-Völker bedroht. Wenn wirtschaftliche Interessen ins Spiel kommen, zählen die in der Verfassung verankerten Rechte der Indigenen eben nur wenig.

Pfarre Rannersdorf - Kledering : Maria Herz

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