Der Frühling ist da! Jeder von uns freut sich über wärmere Tage, Sonnenschein und dass es länger hell ist.
Es kommt aber auch das größte kirchliche Fest auf uns zu: OSTERN !
Für die Kinder bereiten wir Osternesterln vor, alle schenken sich gefärbte Eier, Schokolade-Osterhasen, etc. Ja Eier, Hasen, Kücken etc. sind alte Kultursymbole (Göttin Ostara) für Fruchtbarkeit und dergleichen mehr. Kultur sollte immer weiterbestehen und weitergegeben-werden, aber auch der Glaube!
Ostern ist für den gläubigen, getauften Christ die Auferstehung des Herrn! Gott erweckt neues Leben. Und da bei Ihm ALLES möglich ist, ist auch neues Leben aus dem Tod möglich - aus dem Grab beginnt das Leben neu! Das Wichtigste und Fundamentalste für unseren Glauben und Christsein besteht darin, dass wir uns zu diesem neuen Leben erwecken lassen! Durch Gebet und liebevolles Umgehen miteinander gelingt uns das.
Gott ist bei uns Menschen, ob wir lebendig oder tot sind. Auch wenn uns die Menschen verachten sind wir von Gott angenommen. Denn das Leben, welches Jesus jetzt lebt, stammt allein vom Vater! Die Auferstehung ist einzig SEIN Werk, der aus dem unfruchtbaren Schoß des Todes neues Leben hervorbringt. "Denn für Gott ist nichts unmöglich."
Glauben wir das?
Herzlichen Gruß!
Ihr Pfarrer Martin Sumec
mariaherz - 1. Apr, 00:00
Für DICH
meine beste Idee!
14.Februar 2010
am Fest des Hl. Valentin
Ich sehne mich nach dir!
Du bist unendlich wertvoll!
Ob du dich stark fühlt oder schwach, ich bin mit dir.
Meine Liebe für dich hört niemals auf.
Auch wenn du glaubst, ganz weit weg von mir zu sein,
bin ich da und warte auf dich.
Besonders wenn dein Herz gebrochen ist,
bin ich dir ganz nahe.
Ich ringe um dich und deine Leidenschaft für mich.
Dich habe ich gewollt und suche dich,
denn ich habe Pläne für dich voller Hoffnung und Zukunft.
Hab keine Angst!
Ich will dir Freude in Fülle schenken.
Vertrau mir!
Ich habe Zeit für dich und erwarte dich!
Mein Haus ist offen für dich.
Lass uns wieder einmal miteinander reden!
Gott
mariaherz - 13. Feb, 00:00
Was bedeutet "stark" was "schwach"? Stark sind wir, wenn wir gut verdienen, körperlich schwere Arbeit verrichten können, bzw. seelische Stärke in Not oder Trauer beweisen. Kurz gesagt: wir können alles alleine.
Zeichen der Schwäche (in unserer Gesellschaft) sind Arbeitslosigkeit, körperliche bzw. geistige Behinderung, Armut, ... Einfach zu schwach um alleine den Alltag zu bewältigen.
Die Tage verrinnen und wir nähern uns der Fasten- und Osterzeit. Sind das starke Wochen? Gottes Sohn, der qualvoll am Kreuz stirbt, das ist doch schwach! Mit Jesu erster "Predigt" in Nazareth fängt alles an ("der Geist des Herrn ruht auf mir, denn er hat mich gesalbt", ... bis Ende Lk 4,18).
Die Fastenzeit ist für uns und unser Leben von großer Bedeutung, weil dieser Jesus vom Kreuz uns umarmt und das Geheimnis der Schwachheit näher bringen möchte. Aber bei Gott ist alles anders. -
"Wenn ich schwach bin, bin ich stark", sagt der Heilige Paulus.
Öffnen wir also unsere Herzen für die Gnade Gottes und unser barmherziger Vater wird uns durch das Mysterium der Vergebung zur Quelle der Liebe führen.
Martin Luther King hat das schon richtig verstanden als er sagte: "Macht mit mir was Ihr wollt, ich werde Euch dennoch lieben". -
Ist das schwach? Nein, das ist wahre Stärke.
Herzlichen Gruß!
Ihr Pfarrer Martin Sumec
mariaherz - 1. Feb, 00:00
Nicht mehr lange und es beginnt die Adventzeit.
Das Wort Advent be-deutet "Erwartung des Herrn". (Joh 1,34) Ja, ER ist der, der im Namen des Herrn kommt und den wir dringend erwarten: Christus - das Licht der Welt will in unsere Herzen kommen und bleiben! Advent soll die Zeit der Stille sein; Zeit des Gebets bei Kerzenschein, Zeit für unsere Familie (gemeinsame Spiele, Basteln, etc.), Zeit für Caritas, Zeit des Nachdenkens über unsere Nächsten, Angehörigen, unsere Gesellschaft in Staat, Kirche,... vor allem aber über uns: Die immer wiederkehrende Frage: Woher komme ich, wohin gehe ich und was ist der Sinn meines Lebens? Was bedeutet das Licht des Lebens für mich bzw. wie kann ich es weitergeben? Mit dem Licht ist es wie mit der Liebe: Es vermehrt sich, während wir es verschwenden! Je mehr und bewusster wir es bei uns aufnehmen, desto mehr können wir davon geben und schenken und umso zufriedener und glücklicher werden wir sein!
Gesegnete Adventzeit und herzlichen Gruß!
Ihr Pfarrer
Martin Sumec
mariaherz - 1. Dez, 00:00
Als neuer Pfarrmoderator möchte ich Sie / Euch herzlich begrüßen. Obwohl ich schon fast ein Monat da bin, habe ich mich erst wenig eingewöhnt; aber es freut mich hier zu sein um in dieser Pfarre Euch dienen zu können.
Jesus Christus hat zu den Aposteln gesagt: "Bleibt in meiner Liebe." Daher möchte ich Euch zur christlichen Liebe einladen.
Nur wenn wir gegenseitig ehrlich daran arbeiten, werden unsere Beziehungen noch herzlicher und tiefer.
Christus ist und soll für jeden von uns die Mitte sein. Er ist der Weg für unsere Jugend, Väter, Mütter, Alten und besonders die Kranken!
Zu Beginn meines Dienstes in Rannersdorf und Kledering möchte ich Euch versichern, dass Ihr in mein tägliches Gebet eingeschlossen seid.
Ich möchte Euch verstehen und Ihr sollt mich verstehen - auch verbal. Deshalb versuche ich meine Deutschkenntnisse laufend zu verbessern. Wann immer ich mich schlecht ausdrücke, bitte korrigiert mich.
Ich brauche Eure Hilfe, nicht nur sprachlich, denn nur gemeinsam und miteinander können wir den Auftrag Christi hier in Rannersdorf und Kledering erfüllen!
Schließlich möchte ich nicht vergessen, Msgr. Ernst Blömeke meinen besonderen Dank auszusprechen. Er leitete lang und sehr sorgfältig diese Pfarre, wodurch ich sie ohne große Schwierigkeiten übernehmen konnte.
Herzliche Grüße!
Ihr Pfarrer
Martin Sumec
Rückblick - Abschiedsfest in Rannersdorf
Am Sonntag, den 6. September 2009 Festzug um 10:00 Uhr mit einem alten Feuerwehrauto von der Firma Rohr-Mertel aus Rannersdorf von der Pfarrkirche zur Freiwilligen Feuerwehr Rannersdorf. Festgottesdienst in den Räumlichkeiten der Feuerwehr Rannersdorf mit ca. 500 Leuten. Nach Gratulationen, Festreden, gemeinsames Essen und Trinken, sowie gemütlichem Beisammensein. Anschließend singen vieler bekannter (Volks)Lieder mit Begleitung von Pfarrer Blömeke (Gitarre) und Frau Poindl (Ziehharmonika).
Rückblick - Abschiedsfest in Kledering
Das Abschiedsfest für Pfarrer Msgr. Ernst Blömeke fand am Sonntag, den 13. September 2009 in der Kirche Kledering statt. Es wurde eine hl. Messe mit rhythmischen Liedern mit Unterstützung der Rannersdorfoniker gefeiert. Frau Sprinzl und Herr Ing. Georg Wieselthaler überbrachten einen Geschenkkorb im Namen der Kirchengemeinde. Gemeinderat Fuchs wünschte im Namen der Stadtgemeinde und mit persönlichen Worten alles Gute zur Pensionierung. Die Feuerwehr brachte einen Geschenkkorb und lud Msgr. ein, öfters auf Besuch zu kommen, da er ja ein Ehrenmitglied ist. Nachher gab es ein geselliges Beisammensein bei der Freiwilligen Feuerwehr Kledering mit einer Rätseltorte.
Bilder gibt es auf unserer Homepage:
http://mariaherz.blogr.at/... Bilder
oder:
http://mariaherz.at.tt/... Bilder
mariaherz - 1. Okt, 00:00
Unsere Gebete wurden erhört!
Wir bekommen ab September einen neuen Pfarrer!
Seine Name ist Dr. phil. Martin Sumec.
mariaherz - 29. Aug, 15:30
..." Kinder, wie die Welt sich dreht! Kinder, ist das schön, diese Welt zu sehn!"
Dieser alte Schlager ist mir eingefallen, als ich mir überlegte, welche Abschiedszeilen ich schreiben könnte.
42 Jahre Rannersdorf, mehr als die Hälfte meines Lebens, eine erfüllte Zeit. Dankeschön, lieber Gott!
Danke allen, die in diesen Jahren mitgeholfen haben, unsere Pfarren weiter-zubringen, denn allein schafft man das ja nicht.
Alle, denen ich vielleicht einmal weh getan haben sollte, bitte ich, mir das nicht nach zutragen (schließlich bin ich ja auch nur ein Mensch!).
Für uns alle geht das Leben auf eigenen Weg weiter. Möge uns der Herrgott helfen, unser Ziel bei ihm zu erreichen!
Weiterhin alles Gute!
Ernst Blömeke
(noch Pfarrer in Rannersdorf und Kledering)
Der Pfarrgemeinderat der Pfarre Rannersdorf
möchte alle Angehörigen und Freunde unserer Pfarre
zum Abschiedsfest für unseren Herrn Pfarrer
Msgr. Ernst Blömeke
anlässlich seiner Pensionierung herzlich einladen:
Am Sonntag, den 6. September 2009
10:00 Uhr Festzug von der Pfarrkirche zur Feuerwehr
Festgottesdienst in den Räumlichkeiten der Feuerwehr Rannersdorf in der großen Halle der Feuerwehrzentrale Rannersdorf, Brauhausstrasse 18
(jetzt schon der Feuerwehr ein herzliches "Dankeschön"!).
Anschließend gemütliches Beisammensein.
Für Mittagessen, Kuchen und Getränke ist gesorgt.
Bitte keinerlei Geschenke oder Aufmerksamkeiten mitbringen!
mariaherz - 1. Aug, 00:00
Nr. 7-8 / Juli-August 2009
Wir sprachen mit ... Pfarrer Ernst Blömeke!
gespräch: Seit ich denken kann sind Sie mir ein Begriff. Können Sie kurz schildern, wie Sie nach Rannersdorf gekommen sind?
Blömeke: Also: in Bulgarien bin ich geboren, in Deutschland aufgewachsen. Nach der Matura trat ich in den Missionsorden der Claretiner ein. Ich wurde Priester und 1958 Kaplan in Wien-Hirschstätten. Nach einem halben Jahr im Kongo war ich drei Jahre Pfarrer von zwei Landpfarren bei Ulm. Dann wieder Kaplan in Lanzenkirchen bei Wr. Neustadt. Mit 36 Jahren wurde ich Pfarrer von Rannersdorf, das war 1967. Von 1981– 1997 war ich Dechant, im ganzen aber 42 Jahre lang zuständig für Rannersdorf. Vor 30 Jahren, als der letzte Kaplan von Schwechat abgezogen wurde, kam Kledering dazu.
g: Inzwischen hat es sich in der Umgebung von Rannersdorf überall herumgesprochen: Der Pfarrer geht in den Ruhestand. Um noch mal zurückzuschauen: Wie war für Sie dieses völlig neue Gebiet der Seelsorge in einer Pfarre nahe bei Wien?
B: Sechs Tage nach meiner Einführung als Pfarrer kamen drei Herren nach der Messe zu mir und fragten: Sind Sie freiwillig hier oder hat man Sie her kommandiert? Ich darauf: Freiwillig! Die Männer: Wussten Sie, dass Rannersdorf die schlechteste Pfarre der Diözese ist? Ich: Das wusste ich nicht, aber so muss es ja nicht bleiben! Heute kann ich sagen: Wir haben die rote Laterne abgegeben.
g: Wie ist das gelungen?
B: Mit unserem engagierten Pfarrgemeinderat haben wir unzählige Aktivitäten gestartet: Es gibt Liturgieverantwortliche,
Organistinnen, ein Pfarrblatt, eine aktive Frauengruppe, Floh- und Adventmarkt. Es gibt eine Musikgruppe einen Pfarrchor, ein Team für Seniorenbesuche. Alles über das routinemäßige Jahresprogramm hinaus. Also: es ist etwas da in Rannersdorf und Kledering.
g: Gibt es Höhepunkte in Ihrem unendlich langen Pfarrerengagement?
B: Was mir spontan einfällt ist: 2007, bei der Feier meines 50-jährigen Priesterjubiläums und dem gleichzeitigen 40-jährigen Ortsjubiläum in den Räumen der Feuerwehr rechneten wir mit 200 Gästen. Gekommen sind etwa 400. Für mich ein Zeichen, dass ich doch Einiges nicht schlecht gemacht habe.
g: Und wie wird es nach Ihrem Abschied weitergehen?
B: Ich wünsche mir, dass die zwei Pfarren einen Seelsorger bekommen, der sich mit Menschen versteht und dass die Gemeindemitglieder in Rannersdorf und Kledering das Gemeindeleben intensivieren. Die Pfarre ist seit Anfang des Jahres für Pfarrerstellen zur Neubesetzung ab 1. September ausgeschrieben.
g: Und Ihre persönliche Zukunft?
B: Ich werde in Karlsdorf bei Enzersdorf/ Fischa wohnen und von lieben Bekannten betreut werden. Eigentlich habe ich mein ganzes Pfarrerleben gedacht: ich bleibe bis zu meinem Lebensende Pfarrer. Aber vor drei Jahren, beim Fest 60 Jahre Rannersdorf, kam mir die Erkenntnis: Es ist besser für die Gemeinde dafür zu sorgen, dass es einen Übergang zum Nachfolger gibt als sie in einem Vakuum zu verlassen. Ich lasse für mich persönlich alles Zukünftige an mich herankommen. Solang die Kräfte reichen, stehe ich als Aushilfe zur Verfügung.
g: Gibt es einen persönlichen Wunsch an die Pfarrgemeinde?
B: Fromm, wie ich bin, glaube ich, dass wir ab und zu die Hände falten sollen und den Herrgott um seine Hilfe bei der Entwicklung unserer Pfarren bitten. So, das ist`s, was ich loswerden will.
g: Und das war`s, mein sehr nettes Gespräch mit Pfarrer Ernst Blömeke, wofür ich mich herzlich bedanke!
Es sprach Ursula Papies mit Pfarrer Blömeke.
Am 6. September 2009 sind alle eingeladen nach Rannersdorf zum Abschiedsfest für Pfarrer Ernst Blömeke.
mariaherz - 5. Jul, 12:33